Herstellung von Mosaik aus Travertin

Pdr 047 Zebra terra chiara
Für die Herstellung von Rapolaner Naturstein-Mosaiken werden Steinfliesen, die während des Produktionsprozesses beschädigt worden sind, auf kleinere Stücke zugeschnitten. Auf diese Weise wird der Rohstoff Travertin, der sich vor Urzeiten gebildet hat, nicht unnötig verschwendet und belastet auch nicht zusätzlich die Abfallentsorgung. Im Gegenteil trägt diese Weiterverwendung zu einer Wertsteigerung des Materials bei, das
dann als Mosaik  von Pietra di Rapolano Wände und Fußböden verschönert.

Der erste Schritt bei diesem Wiedergewinnungsprozess ist der Entwurf, bei dem die einzelnen Steinchen in einem Formmodell angeordnet werden, in dem Anordnung und Wiederholung ein ästhetisches Gesamtbild ergeben sollen. So ist die Mosaikenvielfalt im Sortiment von Pietre di Rapolano entstanden.
Designer und Architekten haben verschiedene geometrische Kompositionen und farbliche Zusammenstellungen entworfen und erarbeiten auch weiterhin immer neue Mosaikgestaltungen, mit denen Pietre di Rapolano kontinuierlich sein Sortiment erweitert.

Die erste Produktionsphase betrifft den Zuschnitt der verschieden großen Mosaiksteinchen.

Zuschnitt der verschiedenen Größen der Travertinsteinchen

Die Steinchen werden nach dem Zuschnitt geordnet

Danach werden die Steinchen von Hand in den vorgefertigten Formmodellen angeordnet, die den späteren Mosaikmatten entsprechen. Wichtig ist dabei, dass die Rückseite der Steinchen sichtbar bleibt.



Auf die fertig bestückten Formmodelle wird dann ein Kunststoffnetz aufgeklebt, womit die einzelnen Steinchen einen Zusammenhalt bekommen.

Die einzelnen Matten werden dann zum Trocknen weggelegt.

Wenn der Aushärtungsprozess abgeschlossen ist wird das Formmodell abgenommen. In dem Moment sind die Mosaikmatten fertig und werden für den Verkauf verpackt.


Eine weitere Bemerkung sollte über die Farbauswahl der Marmormosaiken von Pietre di Rapolano verloren werden. Wie wir gesehen haben ergeben sich die Steinmosaike aus beschädigten Fliesen, die in den unterschiedlichsten Farben vorkommen.

Theoretisch könnte man diese Mosaike in allen erhältlichen Farbangeboten von Pietre di Rapolano anbieten. Aber die Kosten für ein solches Mosaik sollte in Grenzen gehalten und einer breiten Kundschaft zugänglich gemacht werden. Aus diesem Grund schien es uns sinnvoller die Farbauswahl der einzelnen Mosaiken eher dem Zufall zu überlassen, auch weil diese Entscheidung eine der Eigenschaften des Natursteins unterstreicht, der in einer Vielzahl von Farbvariationen in der Natur vorkommt. Darüber hinaus wollten wir gerade mit dem Farbreichtum der Mosaike ein repäsentatives Beispiel des toskanischen Travertin schaffen. Außerdem passen diese verschiedenen Farbtöne, wahrscheinlich weil sie aus ein und demselben Steinbruch kommen, bestens zusammen.

In der Kunst- und Archtitekturgeschichte gehörten die mit Mosaik ausgestalteten Räume immer zu den besonders wertvollen und wichtigen Bereichen. In der Vergangenheit war es durch die billigen Arbeitsräfte möglich die Mosaiken vor Ort aus den einzelnen Mosaiksteinchen zusammenzusetzen.
Heute ist diese Technik aus Kostengründen undenkbar.

Der Gebrauch von vorgefertigten 30 x 30 cm großen Mosaikmatten hat den Einsatz von Mosaiken technisch erleichtert und finanziell wieder möglich gemacht.

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